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Fotografie für pflegende Angehörige

Regentropfen

Aufnahme von Sylvia Drexler

16. Februar 2019, 14-17 Uhr.
Treffpunkt: Hauptbahnhof Siegburg, Haupteingang

Wann & Wo? einmal monatlich an wechselnden Orten (in der Natur, Landschaft, Stadt, draußen und drinnen - je nach Wetter... Die Orte, an denen fotografiert wird, wählen die Teilnehmenden selbst.

Die Treffen finden anfangs in Form von zwei-stündigen Workshops statt, um eine Grundlage zu bilden, auf der die Gruppe sich später selbst organisiert und Themen bestimmt.

Themen: Landschaft, Natur, Makro, Porträt, Street, Architektur, Still Lifes, Panorama, Luftbildaufnahmen, Selbstporträts, meditative Fotografie, Recht am Bild. Die Themen bestimmen die Gruppenmitglieder.

Stefan Körber

Stefan Körber ist Fotograf. Er will pflegende Angehörige, die Freude am Fotografieren haben, zusammenbringen. Sein fachliches Know-How gibt er gerne an andere weiter. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ziele: Die Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung, verschiedene Blickwinkel ausprobieren, die Perspektive wechseln.
Abstand zu Problemen und Belastungen gewinnen, indem man sich in der Rolle des Fotografen/ der Fotografin vom Motiv löst und zum Beobachter wird.
Im Übertragenen Sinn soll der Versuch unternommen werden, sich für einen Moment von den Belastungen des (Pflege-)alltags zu lösen. Werden Sie selbst zur Beobachterin bzw. zum Beobachter!

Zielgruppe: Geeignet für alle, die Freude daran haben sich in der Gruppe auszutauschen und bei denen die Lust am Fotografieren oder sie für sich neu zu entdecken im Vordergrund steht. Teilnehmerzahl: max. 10

Ampel

Aussichten: Die Gruppe organisiert sich selbst, entwickelt neue Themen, wird selbstständig. Sie organisiert Ausstellungen, entwickelt Konzepte und präsentiert sich in der Öffentlichkeit mit Fotobüchern, einem Webauftritt usw.

Dazu gewinnt jeder eine verbesserte Sicht auf die eigene „Leistung“. Die Selbstwahrnehmung durch das Präsentieren eigener Fotografien wird gestärkt und man tritt heraus aus der Rolle des oder der Pflegenden, bekommt sein eigenes Profil zurück.

Stefan Körber, Fotograf und Anleiter der Gruppe: „Meine Rolle sehe ich darin, als Referent die Gruppe in den Anfängen mit Infos und Anleitungen rund ums Fotografieren zu begleiten und die einzelnen Techniken zu unterstützen. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sich die Gruppe gut zusammengefügt und etabliert hat, übernehmen einzelne Gruppenmitglieder die Aufgaben der Organisation und Anleitung.“

Zur Frage nach der Technik - muss ein Fotoapparat mitgebracht werden?
"Die Technik ist nicht relevant. Ob Handy, Schuhkarton mit Loch , Systemkamera oder Spiegelreflex , teuer oder billig. Wichtig ist das die Teilnehmer das was sie erreichen möchten mit dem was Ihnen zur Verfügung steht erreichen können. Smartphones oder Handy alles geht.
Die Kameras könnten sogar untereinander geteilt werden, wenn jeder seine eigenen Karten benutzt."

Spinnweben

Aufnahme: von Sylvia Drexler

 

Kostenlose Betreuung Eine qualifizierte Fachkraft betreut parallel zur Fotografie-Gruppe Ihren pflegebedürftigen Mitmenschen, z.B. wenn dieser an einer Demenz erkrankt ist. Die Betreuung findet in einem Nebenraum zum Gruppenraum statt. So sind Sie ungestört, aber auch jederzeit erreichbar. Um Anmeldung wird gebeten (s.u.).
Die Betreuung erfolgt durch qualifizierte Mitarbeiter des ambulanten Betreuungsdienstes SAWO. Ihre Anmeldung zur kostenlosen Betreuung eines Pflegebedürftigen während des Angebots Fotografie für pflegende Angehörige richten Sie bitte direkt an den Betreuungsdienst. Ihre Ansprechpartner sind Herr Mohr und Herr Gandhi. Tel.: 0800-2000111, Mail: info@sawo.nrw