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Fotografie für pflegende Angehörige

Regentropfen

Aufnahme von Sylvia Drexler

Nächster Termin:


Samstag, 22. Juni 2019
um 14.00 Uhr


Thema & Treffpunkt: Fotografieren im Naturschutzgebiet. Wir werden an diesem Tag den Eulenbergsee besuchen. Vor dem Eingang zum Naturschutzgebiet ist ein kleiner Parkplatz (Adresse für´s Navi: 53773 Hennef-Eulenberg, Steinbruchstraße)

Der Eulenbergsee ist bekannt für seine vielfältige Natur. Infos über den See hier

Wir werden uns von den Motiven entdecken lassen und nicht auf Motivsuche gehen.
In 2 Stunden umlaufen wir in aller Ruhe den kleinen See und beenden unseren Rundgang am Ufer unterhalb der steil in den See abfallenden Wände
Infos von Stefan Körber: "Wir befinden uns an diesem Tag in einem Naturschutzgebiet, das besondere Aufmerksamkeit fordert. Vor Beginn gebe ich eine kleine Einleitung zum Thema "Wie verhalte ich mich in einem Naturschutzgebiet" und erzähle etwas über die Geschichte des Sees. Ihr bekommt auch die Gelegenheit, die Arbeit des NABU (Eigentümer des Sees) im Bild festzuhalten.
Beachtet bitte das Wetter. Das Treffen findet auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen statt. Jedoch nicht bei Starkregen oder Gewitter bzw. Sturm etc. Also bitte entsprechende Kleidung und feste Schuhe tragen.
Ansonsten gilt wie immer: entspannt und ohne Hektik fotografieren."

Dauer: 2 Stunden
Mitzubringen sind ein Fotoapparat oder ein Smartphone, mit dem man fotografieren kann (siehe grauer Kasten unten).

Anmeldung erwünscht - hier. Aber auch wer am Tag selbst spontan entscheidet, dabei sein zu sollen, ist herzlich willkommen.

Wann & Wo? einmal monatlich an wechselnden Orten (in der Natur, Landschaft, Stadt, draußen und drinnen - je nach Wetter... Die Orte, an denen fotografiert wird, wählen die Teilnehmenden selbst.

Die Treffen finden anfangs in Form von zwei-stündigen Workshops statt, um eine Grundlage zu bilden, auf der die Gruppe sich später selbst organisiert und Themen bestimmt.

Themen: Landschaft, Natur, Makro, Porträt, Street, Architektur, Still Lifes, Panorama, Luftbildaufnahmen, Selbstporträts, meditative Fotografie, Recht am Bild. Die Themen bestimmen die Gruppenmitglieder.

Stefan Körber

Stefan Körber ist Fotograf. Er will pflegende Angehörige, die Freude am Fotografieren haben, zusammenbringen. Sein fachliches Know-How gibt er gerne an andere weiter. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ziele: Die Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung, verschiedene Blickwinkel ausprobieren, die Perspektive wechseln.
Abstand zu Problemen und Belastungen gewinnen, indem man sich in der Rolle des Fotografen/ der Fotografin vom Motiv löst und zum Beobachter wird.
Im Übertragenen Sinn soll der Versuch unternommen werden, sich für einen Moment von den Belastungen des (Pflege-)alltags zu lösen. Werden Sie selbst zur Beobachterin bzw. zum Beobachter!

Zielgruppe: Geeignet für alle, die Freude daran haben sich in der Gruppe auszutauschen und bei denen die Lust am Fotografieren oder sie für sich neu zu entdecken im Vordergrund steht. Teilnehmerzahl: max. 10

Ampel

Aussichten: Die Gruppe organisiert sich selbst, entwickelt neue Themen, wird selbstständig. Sie organisiert Ausstellungen, entwickelt Konzepte und präsentiert sich in der Öffentlichkeit mit Fotobüchern, einem Webauftritt usw.

Dazu gewinnt jeder eine verbesserte Sicht auf die eigene „Leistung“. Die Selbstwahrnehmung durch das Präsentieren eigener Fotografien wird gestärkt und man tritt heraus aus der Rolle des oder der Pflegenden, bekommt sein eigenes Profil zurück.

Stefan Körber, Fotograf und Anleiter der Gruppe: „Meine Rolle sehe ich darin, als Referent die Gruppe in den Anfängen mit Infos und Anleitungen rund ums Fotografieren zu begleiten und die einzelnen Techniken zu unterstützen. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sich die Gruppe gut zusammengefügt und etabliert hat, übernehmen einzelne Gruppenmitglieder die Aufgaben der Organisation und Anleitung.“

Zur Frage nach der Technik - muss ein Fotoapparat mitgebracht werden?
"Die Technik ist nicht relevant. Ob Handy, Schuhkarton mit Loch, Systemkamera oder Spiegelreflex, teuer oder billig... Wichtig ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das, was sie erreichen möchten, mit dem was Ihnen zur Verfügung steht, erreichen können. Smartphones oder Handy: alles geht.
Die Kameras könnten sogar untereinander geteilt werden, wenn jeder seine eigenen SD-Speicherkarten benutzt."

Spinnweben

Aufnahme: von Sylvia Drexler

Blatt

Foto: Sylvia Drexler

Foto: Stefan Körber, am 11. April 2019.

Foto: Stefan Körber, am 11. April 2019.