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Pflegende Schreiben

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von Hirschhausen

Dr. Eckart von Hirschhausen, Arzt, Autor, Kabarettist
und Gründer der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN

"Sich etwas von der Seele zu schreiben ist eine wunderbare Art, mit belastenden Situationen umzugehen. Diese Fähigkeit will trainiert werden in Zeiten von SMS und Whats-App. Deshalb unterstütze ich gerne diese Initiative, und wünsche allen Beteiligten viel Freude. Vielleicht wird ja auch ein Buch, ein Blog oder ein Podcast daraus, damit mehr Menschen mitbekommen, was Pflegende und Angehörige jeden Tag für einen unglaublich wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten."

Humor hilft heilen

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Texte von Pflegenden finden Sie hier.
Hinweise zur Teilnahme finden Sie hier | Zur Berichterstattung:

Rhein-Sieg-Anzeiger
General-Anzeiger Logo

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Termine: jeden 4. Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr.

Logo Paritätischer Wohlfahrtsverband

Nächstes Treffen der Gruppe:
Dienstag, 18. Dezember 2018
15.00 Uhr bis 17.00 Uhr,
Ort: Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe
Lotharstr. 95, Bonn-Kessenich

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Die Schreibwerkstatt in Kessenich wird von Stefan János Wágner begleitet

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Gabriele Matthes

Gabriele Matthes | Heilpraktikerin Psychotherapie | yourvision

Terminabsprachen für die Durchführung einer Schreibwerkstatt können Sie jederzeit mit dem Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe oder auch mit Gabriele Matthes treffen. Die Hoffnung besteht bei jeder Zusammenkunft, dass der Wunsch aus der Runde der Teilnehmenden geäußert wird, sich weiterhin regelmäßig treffen zu wollen. Die Gruppen werden durch Gabriele Matthes begleitet und werden als Pflegeselbsthilfegruppen vom Land NRW gefördert.

Flyer hier


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Foto Karl-Heinz Elsner

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Karl-Heinz Elsner schreibt Tagebuch. Seine Texte veröffentlichen wir hier

Mein Name ist Karl Heinz Elsner. Ich wohne in Swisttal und habe seit ca. zwei Jahren eine Ehefrau mit Frontotemporaler Demenz (FTD). Meine Frau ist seit Juni 2017 in einem Heim für Menschen mit Demenz. Nun möchte ich Betroffenen, die Angehörige mit beginnender Demenz zu Hause haben, mit meinen Erfahrungen helfen, damit sie nicht alleine mit ihren Sorgen sind, so wie ich es damals war. Im Seniorenbüro der Gemeinde Swisttal haben Angehörige Gelegenheit, mit mir zu sprechen.
Ich veröffentliche zwei Tage aus meinem Tagebuch, woraus ersichtlich ist, wie sehr sich meine Frau verändert hat. In den ersten Monaten kamen von ihr noch ganze Sätze, seit einigen Monaten so gut wie gar nicht mehr. Außerdem hat sie fast 20 kg abgenommen. Das sind die Negativseiten dieser Krankheit, die für einen Angehörigen nur sehr schwer zu verstehen und zu akzeptieren sind.

Kontaktaufnahme über den Seniorenbeauftragten der Gemeinde Swisttal, Herrn Gerhard Endruschat. Telefon: 02254/847126 | Mail: seniorenbuero-swisttal@t-online.de

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Wenn "pflegende!schreiben", können Motive und Motivation zu pflegen dargestellt werden. Pflege ist Ausdruck von Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Barmherzigkeit. In der Pflege spiegeln sich positive Momente in der Begegnung zwischen Menschen wieder. Diese gilt es zu be-"schreiben", um anderen Mut zu machen. Vielleicht motiviert das den ein oder die andere einen Pflegeberuf zu ergreifen. Dann wäre schon viel gewonnen. Aber auch die Schattenseiten des "Systems Pflege" müssen beleuchtet werden, um die Pflegelandschaft zu verbessern. Wichtigstes Ziel für jeden Einzelnen aber ist die Entlastung, das Mitteilen, Verstanden werden und Wertschätzung für das Geleistete zu erfahren.
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Liebe Pflegende! Ein weißes Blatt Papier und einen Stift - mehr brauchen Sie nicht... Schreiben Sie Ihre Gedanken auf und teilen Sie sich mit. Die Schreibwerkstatt "pflegende!schreiben" bietet eine Plattform, damit Ihre Erfahrungen und Ihre Gefühle Gehör finden. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Pflegenden. Und wenn Sie nicht in der Region Bonn / Rhein-Sieg leben oder weil Sie so eingespannt sind, dass Sie von Zuhause oder vom Arbeitsplatz nicht wegkommen, egal, wir freuen uns dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb über Ihre Beteiligung!

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Zwischen Liebe und Verzweiflung oder auch zwischen Idealismus und Überforderung – kontinuierlich bewegen sich Pflegende in diesen und weiteren Spannungsfeldern. Was treibt Menschen an, die gewaltige Herausforderung auf sich zu nehmen einen Menschen zu pflegen?
Die Schreibwerkstatt "pflegende!schreiben" bietet Pflegenden Raum, sich mitzuteilen. Auch Ungeübte im Schreiben werden darin unterstützt, kreativ zu sein und sich auszudrücken.
Ob mit Ihrem Namen oder anonym: die Beiträge werden auf Wunsch veröffentlicht (s.u.). Das Geschilderte soll zur Diskussion, zum Nachdenken und Mitfühlen anregen.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann machen Sie mit! Kontakt

Sie können gerne die auf dieser Seite hinterlegten Flyer ausdrucken und kopieren, um sie dann zur Auslage in Ihrer Einrichtung, Beratungsstelle, Arztpraxis, Apotheke, Ihrem Krankenhaus oder Pflegedienst zu bringen und selbstverständlich auch an Privatpersonen weiterzugeben. Die hier hinterlegten PDF´s unter "Zur Ausschreibung gelangen Sie hier" sind so gestaltet, dass Sie die Seite 1 auch als Aushang verwenden können.
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Cover-Bild Irrfahrt im System

"Wohin das führen kann? Wenn Pflegende schreiben. Manchmal sogar zu einem umfangreichen Manuskript, vielleicht sogar irgendwann zu einem Buch. Zur Unterstützung unserer Initiative wird uns Veit Beck sein (noch nicht ganz) fertiges Manuskript, in dem er seine Erfahrungen und Beobachtungen über das Gesundheits-und Pflegesystem festgehalten hat, ausschnittsweise zur Verfügung stellen. Mit einem humoristischen Augenzwinkern schildert er Szenen aus dem Umfeld "Pflege und Gesundheit", die dem Leser auch helfen sollen das System besser zu verstehen und sich das Leben und die Pflege ein bisschen einfacher zu machen.

Textpassagen und einen Blick in das Inhaltsverzeichnis erreichen Sie über den folgenden Link: https://www.veitbeck.de/beckdraft/"





Veit Beck lebt im östlichen Rhein-Sieg-Kreis und wurde über einen Zeitungsbericht auf "pflegende!schreiben" aufmerksam.

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Schreibwerkstatt

Zu den bereits veröffentlichten Texten von Pflegenden gelangen Sie hier.

"Bei der Beerdigung der Mutter einer Freundin las ich vor Jahren in dem kleinen gedruckten Blättchen, welches am Ausgang zum Erinnern an die Verstorbene ausgeteilt wurde, einen Satz, der in mir haften geblieben ist: „Sie litt an der Krankheit des Vergessens“. Mich hat das damals sehr bewegt. Hier war mal nicht von Demenz die Rede, einem ja eher medizinischen Begriff. Es trifft die Sache wohl recht gut, macht das Vergessen menschlicher. Meine Mutter wird zunehmend tüddelig, wie man bei uns so schön sagt. Ich glaube, wir haben einen beschwerlichen Weg vor uns. Dieser Satz aus dem Andenkenzettel hilft mir, die auf uns zukommende Situation besser anzunehmen. Aber ich weiß, es wird schwer. Gut zu wissen, dass ich als Angehöriger auf Hilfen zurückgreifen kann. Vielleicht raffe ich mich auf, das, was kommt, in einem Tagebuch festzuhalten. Danke für die Anregung zu schreiben. Ich glaube, auch mein Leben wird sich in Bälde verändern."
H.W., Much

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